Leserbriefe

Hier werden Links zu Leserbriefen veröffentlicht einschließlich der Leserbriefe, die uns im Originaltext vorliegen, auch wenn sie (noch) nicht in der Presse erschienen sind. Leserbriefe geben die Meinungen ihrer jeweiligen Autoren wieder. Diese Meinungen müssen nicht zwangsläufig den Ansichten der IBO oder ihrer Mitglieder entsprechen. Die Wiedergabe der Leserbriefe dient in erster Linie der Information. Die Links verweisen regelmäßig auf externe Inhalte. Lesen Sie bitte deshalb unseren Disclaimer.


Noch nicht veröffentlichte Leserbriefe

NWZ-Bericht 13.7.2018 über den Unfall an der Melkbrinkbrücke

Liest man den Bericht über den LKW-Unfall an der Eisenbahnbrücke am Melkbrink, könnte man meinen, dass nicht viel passiert sei. Was der Artikel verschweigt, ist die Tatsache, dass 8 Minuten nach dem Unfall ein Güterzug mit Tankkessel-Waggons über die Brücke führ. Entweder die Fachleute waren innerhalb von erstaunlich wenigen Minuten nach dem Unfall vor Ort und konnten in kürzester Zeit entscheiden, dass die Eisenbahnbrücke auch für Gefahrgüter immer noch passierbar ist, oder der Güterzug hat die Brücke überquert, ohne dass klar war, ob sie durch den Unfall beschädigt war oder nicht. Die Tatsache, dass es an dieser Brücke immer wieder zu solchen Unfällen kommt, zeigt doch, dass hier Handlungsbedarf besteht. Warum wird keine Höhenkontrolle 50 m vor der Brücke installiert wie es sie z.B. bei Parkhäusern gibt. Das wäre eine simple und kostengünstige Lösung.

Klaus Wutzke 
Oldenburg

Am 16.07.2018 in der NWZ veröffentlicht

NWZ-Bericht 13.7.2018 über den Unfall an der Melkbrinkbrücke

Als Anlieger erlebe ich seit 41 Jahren, dass Fahrzeuge die Brücke regelrecht rammen, etliche mussten mit fremder Hilfe aus ihrer Misere befreit werden. Und nun ist es wieder passiert!
Es fahren schwere Kesselwagen mit Gefahrengut und lange Containerzüge, die keinesfalls durch eine Stadt fahren sollten, über diese Brücke. Und die Belastung ist stark und sie soll ja noch zunehmen (Jade-Weser-Port).
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Brücke im Laufe der Jahre keinen Schaden erlitten hat.
Was wäre, wenn die Brücke ihren „Geist“ aufgibt, während gerade so ein schwerer Zug darüber hinweg fährt. Da kann ich nur hoffen, dass dann niemand im Haus ist.
Vielleicht sollte man den Melkbrink/Friedhofsweg nur noch mit 30 km/h befahren dürfen. Dann hätten die Auto- und LKW-Fahrer auch mehr Zeit, sich auf die Hinweisschilder zu konzentrieren und sich nicht unbedingt aufs Navi verlassen.

……
Oldenburg

in der NWZ am 15.5.2018 veröffentlichte Leserbriefe

In der NWZ  vom 15.05.2018 S. 28 finden sich Leserbriefe zum Thema „Bahnstrecke in der Stadt wird ausgebaut“

Betrifft: „Bahn will durch Oldenburg bauen“ (NWZ vom 9. Mai“), und „Weichen stehen auf Rechtsstreit“ (NWZ vom 11. Mai)
Nach dem Besuch vom Staatssekretär Ferlemann in Oldenburg ist die Katze aus dem Sack. Die Stadtstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven soll ausgebaut werden. Der Beschluss dazu soll noch in diesem Jahr vom – von ihm so benannten – „unabhängigen“ Eisenbahnbundesamt (EBA) kommen. Dass er das jetzt schon weiß, spricht nicht gerade für die Unabhängigkeit des dem Verkehrsministerium disziplinarisch unterstehenden EBA. Sollte es aber tatsächlich passieren, bedeutet das unter anderem jahrelange Bautätigkeiten, Tag und Nacht Dreck und Lärm. Rastede und Jaderberg können ein Lied davon singen, was das bedeutet. Weiterhin müssen Huntebrücke (A 29) und Südumgehung (A 28) erneuert werden. Uns blühen zehn Jahre Verkehrschaos. Oder vielleicht doch nicht? Warum geht die Stadt nicht auf das wiederholt von Ferlemann vorgetragene Angebot, die Umfahrung als städtebauliches Projekt durchzuführen, ein, für das er die eingeplanten Kosten für die Stadtstrecke umwidmen würde? Wie hoch sind denn dann eigentlich noch die Kosten für eine Umfahrung, die die Stadt zu tragen hätte?
Klaus Wutzke
Oldenburg


Klartext des parlamentarischen Staatssekretärs Ferlemann: Zügiger Ausbau der Bestandsstrecke, da eine Umfahrung unwirtschaftlich ist – der Planfeststellungsbeschluss kommt zum Jahresende. Was nun? Zeit und Chancen nutzen!
Die für diese Region gewählten Mandatsträger in Landtag und Bundestag müssen die Verantwortlichen in Stadtverwaltung und Rat sichtbar und hörbar für die Bürgerschaft bei der Suche nach einer Lösung für eine wettbewerbsfähige Hinterlandanbindung unterstützen, im Sinne einer Win-Win-Lösung für beide Verhandlungspartner Stadt Oldenburg und Bahn. Neben der sachgerechten Prüfung von Alternativen aufgrund von soliden Wirtschaftlichkeitsberechnungen, müssen die 11 000 Einwendungen der Bürgerinnen und Bürger in die Abwägungen einbezogen werden. Entscheidend für weitere Beratungen ist aber zunächst zwingend eine deutliche Aussage des zuständigen Nds. Ministers Dr. Bernd Althusmann zur geplanten 2. Ausbaustufe des Jade-Weser-Ports, vorzugsweise in einer öffentlichen Sitzung des Bahnausschusses.
Ute Puls
Oldenburg


Am 8. Mai 2018 hat der parlamentarische Staatssekretär Ferlemann die Stadt Oldenburg besucht, um im Beisein der DB zu erklären, dass man weiterhin die Absicht hat, die Stadtstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven auszubauen. Er hat aber auch gesagt, dass die Stadt Oldenburg jederzeit unter Verwendung des Artikels 28 des Grundgesetzes eine Umfahrung von Oldenburg umsetzen kann bei einer Förderung eines solchen Projektes bis zu 90 Prozent. In Zahlen: Wenn sich die Kosten für eine Güterumfahrung hochgegriffen auf 500 Mio. Euro belaufen sollten, bliebe für die Stadt ein Restbetrag von 50 Mio. Euro. Vergleichbar ist es, wenn ein Privathaushalt bei einem Jahresetat von 50 000 Euro eine neue Küche für 5 000 Euro kauft. Dieser Vergleich ist zwar zugegeben etwas einfach, aber im Grunde doch sachlich richtig. Und als Investition für diese noch lebenswerte Stadt gut ausgegebenes Geld! Spart sich die Stadt doch einen drohenden Verkehrsinfarkt, Lärm und Gefahrgut in den nächsten 100 Jahren! So geht Zukunft, nur Mut!
Bernd Hufnagel
Oldenburg


Da zeigt die NWZ am Mittwoch auf der Titelseite, direkt nebeneinander, die Forderung von Land und Bund nach einem Lärmaktionsplan, welcher den Kommunen Lösungen abfordert, wie man die Geräuschkulisse denn zu reduzieren gedenkt.
Selbstverständlich nimmt man sich bei Land und Bund selbst mit seinen Verkehrswegen vornehm heraus aus der Rechnung.
Und dann, im NWZ-Artikel gleich rechts daneben: Der durch und durch auf dem Boden des Rechtsstaates stehende Herr Ferlemann und sein oberster Souverän (nein, nicht der Bürger, welcher ihm als Stimmvieh neulich noch so wichtig war), der Herr Bahnvertreter, singen in trautem Einklang die Moritat vom Bau der Schienen mitten durch Oldenburg; wen kümmert schon die Formalie einer Entscheidung des Eisenbahnbundesamtes? Vielleicht weiß man ja auch schon mehr…
Auf jeden Fall scheint die Politik mal wieder auf die dummen Bürger – und da gibt’s mal gar nix zu schön zu reden, wie die NWZ-Berichte am Donnerstag dann eindrucksvoll beweisen.
Schäbiger geht’s nimmer, Herr Ferlemann!
Hartmut Rocker
Oldenburg


in der NWZ am 14.4.2018 im Leserforum veröffentlicht:

Leserbriefe zu Interview mit A. Bullwinkel „Die erste Million Container fest im Blick“ vom 29.3.18

Mit den sachlich falschen Aussagen bietet die NWZ Herrn Bullwinkel eine große Plattform, die sie besser der Stadt und ihren Bürgern bieten sollte. Falsch ist: Es gibt noch keine Klage gegen den PFA1, da es auch noch keine Genehmigung dafür gibt. Falsch ist auch, dass die Oldenburger Initiativen gegen den JWP und die Bahn als umweltfreundliches Transportmittel seien! Richtig dagegen ist: Es werden jetzt schon Arbeiten des PFA1 unter dem Deckmantel der Instandhaltung an der Strecke durchgeführt, ohne dass es dafür eine Genehmigung gibt. Es kommt zu den Verzögerungen beim Ausbau, weil die Bahn sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben (u.a. Prüfung zu Alternativen, s. BVerwG AZ 3 4.15) hält! Und auf politischer Ebene hatte Herr Lies versprochen, bei der 2. Ausbaustufe des JWP eine Güterumfahrungstrasse für Oldenburg zu planen, die er für Sande durchgesetzt hat. Liebe NWZ , bieten Sie den Initiativen und der Bürgermeinung auch so eine große Plattform!
Bernd Hufnagel Oldenburg


Vielleicht sollte sich Herr Bullwinkel mit der Stadt Oldenburg und den Bürgerinitiativen mal an einen Tisch setzen um Missverständnisse zu klären und Informationsdefizite zu beseitigen. Herr Bullwinkel behauptet zu Unrecht, dass es Klagen aus Oldenburg gibt. Derzeit gibt es nicht einmal einen Planfeststellungsbeschluss, gegen den geklagt werden könnte. Dass es zu Verzögerungen beim Planfeststellungsantrag gekommen ist, liegt nicht an der Stadt Oldenburg oder den fast 11 000 Einwendungen, sondern an den vielen Fehlern und Versäumnissen aufseiten der Bahn. Niemand hat in der Vergangenheit gefordert, dass „die Bahn aus Oldenburg ganz wegkommt“. Es wird lediglich gefordert, dass der Schwerlastverkehr um Oldenburg herum geführt wird, weil alles andere zu Chaos in Oldenburg führen wird.
Klaus Wutzke Oldenburg


Bei der Aussage von Andreas Bullwinkel zur Oldenburger Bahnproblematik fragt man sich als Oldenburger, ob es sich um eine absichtliche Provokation oder um dreiste Ignoranz handelt.
Bullwinkel sagt, Menschen entlang der Bahn würden sich darüber aufregen, dass dort Züge fahren. Welch ein Unsinn! Natürlich ist niemand, der in den letzten 50 Jahren an der Bahnstrecke eine Wohnung oder ein Haus gekauft hat, gegen die Bahn (manche finden sie sogar gut), aber er ist dagegen, dass ein seit Jahrzehnten bestehender Verkehrsweg plötzlich als Massentransportpiste umfunktioniert wird, ohne die Folgen für ca. 20 000 Anwohner noch Alternativen ernsthaft geprüft zu haben.
Die nächste Fehleinschätzung: 11600 Einwendungen von Oldenburger Bürgern gegen den Stadtstreckenausbau werden dann auch von Herrn Bullwinkel schon mal verkleinert zu „Wenigen, die dagegen angehen“ oder „einigen Herrschaften“ – das ist einfach nur ignorant.
Und den Wunsch nach einer Bahnumgehung ausschließlich nach dem Sankt- Florians-Prinzip zu beurteilen („Bloß nicht bei mir. Irgendwo anders ist es egal“), zeugt wiederum von Provokation oder geringem Kenntnisstand: An verschiedensten Orten gab es – gerade bezüglich der Belastungen durch Bahnverkehr – erfolgreiche Lösungen und gerechte Alternativen. Solcherlei verständliche Überlegungen von vornherein abzuurteilen, ist schlechter Stil.
Hier bedürfte es – gerade von einemManager in verantwortlicher Position – einer Weitsicht, eines souveränen Ernstnehmens der Beteiligten, aber daran scheint es massiv zumangeln (…).
Karsten Friedrichs-Tuchenhagen Oldenburg


Wer den Beitrag über den Vermarkter Bullwinkel zur Entwicklung des Jade-Weser- Ports gelesen hat, weiß, dass dabei weniger die Interessen von Bahnanliegern verfolgt werden, als das Führungskonzept für die Weiterentwicklung des Tiefseehafens der Öffentlichkeit allgemeinverständlich zu vermitteln! Da werden dann die dynamischen Aspekte allemal stärker gewichtet, als die schwierigen Folgen des Ausbaues der Bahn durch die Stadt Oldenburg, mit allen schwerwiegenden Folgen für die betroffenen Bahnanlieger!
„Marketing also als operative Taktik zur Beeinflussung von politischen Entscheidung unter Außerachtlassung von Bürgerinteressen!“
Da erfolgt das „Echo“ der „Initiative Lärmschutz“ (LiVe) in der Ð zwangsläufig als Gegenpol, leider nur von dem Linken-Ratsherrn Höpken – ganz so, als sei das Thema für die tragenden Fraktionen im Rat der Stadt nicht würdig, Bahnanlieger-Interessen öffentlich zu verteidigen!
Volker Meyer Oldenburg


Es kommt einer Desinformation gleich, wenn ein bezahlter Wirtschaftsfachmann die wirtschaftlichen Vorteile des Jade-Weser-Ports einseitig und interessengeleitet hervorhebt. Es grenzt an Irreführung, wenn derselbe Geschäftsführer die schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen des vermehrten Schienenlärmaufkommens für die betroffenen Anlieger verschweigt.
Hat doch die Lärm- und Erschütterungsforschung eindeutig nachgewiesen, dass mehrmalige nächtliche Durchfahrten schwerer Ölund Containerzüge über Aufwachreaktionen mit wiederholter Unterbrechung des Schlafrhythmus zu gesundheitlichen Schäden am Herzkreislauf-, Stoffwechsel- und kognitiven System führen können. Die uns vorliegende Analyse von mehr als 30 medizinischer und epidemiologischer Studien ist ein hartes klagerechtliches Argument für die Befürworter einer Bahnumfahrung!
Und es grenzt an Unverfrorenheit, wenn ein Lobbyist des Jade-Ports die begründeten 11 000 Einwendungen Oldenburger Bürger ignoriert und diskreditiert. Eine Erweiterung der juristisch und politisch verengten Diskussion um die schädlichen Auswirkungen von Lärm und Erschütterungen zunehmender nächtlicher Bahndurchfahrten auf die Gesundheit der Bahnanlieger ist dringend.
Prof. Dr. Andreas Zieger Oldenburg


NWZ 24.10.2017 S. 30 Schienenbusse als Alternative – ein Für und Wider Ein Leserbrief


NWZ 12.10.2017 S. 29 Deutsche Bahn fällt vorsichtshalber Bäume – „Kritiker befürchten vorbereitende Arbeiten für den Streckenausbau nach Wilhelmshaven.“

Zu diesem Artikel gab es einen Leserbrief in der NWZ 17.10.2017 S.28 einen Leserbrief Grünschnitt von Bahn vernachlässigt
, der von einem NWZ-Online-Leser wie folgt gekontert wurde: „Danke für die Belustigung… Gute Satire: Schützenswerte Flora entlang von Bahnstrecken gibt es nicht. Und die vermeintliche Tunnelstrecke im Stadtgebiet ist aber auch schrecklich.! Das muss alles weg! Lieber Lärmschutzwände in den Standardfarben Hellgelb / Mittelgrün / Dunkelgrün. Die lassen sich auch individuell besser mit Graffiti gestalten als Grünzeug. Zum Brüllen: Bahngegner wünschen sich zum Nachteil ihrer Mitmenschen für Leib und Leben, dass Bäume umfallen und der Bahnverkehr möglichst tagelang gesperrt wird. Und dann noch die IBO, diese verantwortungslose Truppe! Die verleihen bestimmt noch Ihrer Meinung nach zum Nachhelfen Sägen, falls es mal nicht stürmt! Und dann freuen die sich auch noch, wenn die Bahn wirtschaflich Schaden nimmt!
Ach, das sollte keine Satire sein? Dann haben Sie sich mit dem Stadtstreckenausbau, den massiven negativen Folgen, der IBO, ihren Zielen und Forderungen, den ständigen Tricksereien der Bahn und der Verurteilung des Rechtsanwalts Stüers wegen Parteienverrats nicht beschäftigt.“


Hier ein Leserbrief eines gebürtigen Oldenburgers, der in Mainz-Lerchenberg als Kameramann lebt. Der Leserbrief bezieht sich auf die Berichterstattung der NWZ Anfang April:und hat einige Kritik der betroffenen Bürger eingebracht. Der nachfolgende Text wird als beleidigend empfunden. Es geht nicht um ein paar Hamster, sondern um die Gesundheit der dort lebenden Menschen, die nicht das Glück hatten, ihren Wohnsitz in einen bahnfernen Stadtteil verlegen.zu können wie der Autor des Leserbriefs.

Nun hat der Stadtrat in Oldenburg eine Entscheidung getroffen, die so wirkt: Da sind ein paar Hamster, da wollen wir eine Umgehung. Der Jade-Weser-Port ist ein neuer Tiefseehafen, und wer den sich als Oldenburger mal persönlich angesehen hat, wird feststellen, Aktivität sieht anders aus. Da „bettelt“ man um Schiffe, damit die nicht weiterfahren zum Hamburger Hafen. Auslastung sieht anders aus und eine gute Konzeption ebenso. Wenn aber Stadträte aus Oldenburg meinen, nun müsste für Güterzüge, denn Personenzüge sind davon eh nicht betroffen, eine Umgehungsstrecke durch das Marschgebiet gebaut werden, müssen sie der Realität ins Auge schauen. Die DB, die das Projekt durchführen soll – es versteht sich ohne jegliche Beteiligung der Stadt Oldenburg – wird keinen Meter Gleis verlegen. Eigentlich sollten die es wissen, die sich damit ernsthaft beschäftigen. Ein solches Vorhaben ist einfach Wunschdenken. Es ist auch von den Kosten her kaum zu realisieren, doch man darf ja Träume haben. Die DB hat die Strecke zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven zweigleisig ausgebaut, und die ersten Oberleitungsmasten stehen bereits. Es wird höchste Eisenbahn, dass die Städte Wilhelmshaven und Oldenburg über die Bahn elektrisch verbunden werden. Dann wäre eine ICE-Verbindung von der Jade bis nach Frankfurt realistisch. (…) Die DB kann den Lärm nur durch Schallschutzwände mindern (…). Und so wird es kommen. Eine Umgehung ist völlig illusorisch. (…) Eine Umgehung wird es nie geben.


2 Leserkommentare (rot = nicht veröffentlicht):zu „Wirtschaft unterstützt Bahn-Ausbau durch die Stadt

Und täglich grüßt das Murmeltier. Warum steht eine Güterumfahrung Oldenburgs nicht im Bundesverkehrswegeplan? Ich helfe da aus: Weil Verbände wie die IHK und vor allem die Landespolitik die Oldenburger nicht unterstützen, was aber ihre Pflicht angesichts des immensen Schadens für die Stadt Oldenburg und ihrer Wirtschaft wäre. Der Rat der Stadt hat nicht nur die Verantwortung, sondern auch das Recht, für die Zukunft dieser (noch) schönen Stadt eine Güterumfahrung zu fordern. Stattdessen werden immer wieder falsche Tatsachen veröffentlicht, dass es keine sogenannten „Verbesserungen“ an der Stadtstrecke geben werde, obwohl dies klar gesetzlich geregelt ist. Verzögert haben den Bahnausbau im Übrigen nicht die Stadt Oldenburg und seine Bürger, sondern alle Beteiligten der Hafenplanung ohne von vornherein die Hinterland-Anbindung zukunftsfähig zu realisieren. Ich empfehle an dieser Stelle gerne den Blick in die Niederlande. Dann hätten wir die Umfahrung längst und auf der Stadtstrecke führen verstärkt S-Bahnen, die den innerstädtischen Verkehr entlasten. So ginge Zukunft!


Soso: erneut eine konzertierte Aktion aus Drohung und Frechheit im Einklang mit völliger Missachtung der Nachkriegs-Errungenschaften unserer Demokratie.

Diese Herren von IHK, HWK, AWV und AGV wären im Sultanat am Bosporus hervoragend aufgehoben – die rhethorische Klaviatur zur dortigen Musik beherrschen sie ja bereits perfekt!

Kein Wort mehr zu den Versprechen unseres Wirtschaftsministers, der selbst nach seinen eigenen Worten schon längst eine Umfahrung hätte beauftragen wollen.

Den Herren, die solch eine dummdreiste Breitseite in Richtung Bürger abfeuern, sei mal ganz deutlich gesagt: habe ich die Wahl, ob sie Gewinne in ihre Taschen stecken, deren Grundlage nur auf dem Einsatz meiner Steuergelder beruhen und die sie nur auf Kosten meiner Gesundheit erwirtschaften, dann wähle ich meine Gesundheit! 

Der Zerstörung unserer Stadt und der Vernichtung und Enteignung meines Privateigentums werde ich mich ebenso wenig beugen, wie dem Diebstahl meiner Gesundheit und der Körperverletzung durch den Lärm ihrer Güterzüge!

 Der Moloch, den sie uns aus ihren persönlichsten Interessen heraus nun derart offen aufzwingen wollen, ist (entgegen ihren Beteuerungen) weder gut, richtig, leicht oder schön (griechisch „eu“) – er bedeutet den Tod (griechisch „thanatos“)! Und Bestrebungen von Menschen mit Interessen, die sich nicht um die Gesundheit und das Leben anderer scheren und ihren willfährigen Gesellen hat man nach 1945 eine starke und unabhängige Gerichtsbarkeit entgegengestellt, die sich nicht vor den unverhohlenen Drohungen lautstarker Schreihälse fürchtet!

Auf diese hoffe ich jetzt, nachdem die SPD mit Olaf Lies sich offensichtlich für die andere Seite entschieden hat – wie sonst muss ich es verstehen, dass Wirtschaft und Politik lieber im Chor Bürger bedrängen, anstatt ihre Kräfte auf die längst fällige Lösung von uralten Problemen zu fokussieren!?


Leserkommentare zu NWZ 10.03.2017 S. 40 Großes Interesse am Lärmschutz

NACHTRAG:
Sehr geehrte NWZ-Redakteure,
nun ist mir die Art Ihrer Berichterstattung klar geworden.
Sie übernehmen Teile der Presseinformation der Bahn im Copy-and-Paste-Verfahren,stellen allenfalls Textteile um, nennen weder die Quelle noch kennzeichnen Sie die Textpassagen. Der Eindruck entsteht, dass die NWZ den Artikel verfasst hat.
1. Das ist für mich keine objektive Berichterstattung!
2. Wofür zahlen die Leser Ihrer Artikel Geld, wenn doch andere, in diesem Fall die „Redaktionskollegen der DB“ die Arbeit der NWZ-Redakteure machen?
3. Wie glaubwürdig ist die NWZ überhaupt mit dieser Art der Berichterstattung?
4. Wie oft haben sie diese Praxis in der Vergangenheit angewendet und die Leser und Käufer der NWZ auf diese Weise „informiert“?
Hier der Link zur Pressemitteilung der DB:
http://www.deutschebahn.com

Der Autor, Herr Freese, vermittelt den Eindruck, dass die Bahn die Veranstaltungen durchführt, weil Klärungsbedarf besteht und deshalb die Dokumentation überarbeitet werden musste. Richtig ist: Es müssen schwere Planungsfehler mit dieser Neuauslegung korrigiert werden. Zur Neuauslegung wurde die Bahn verpflichtet.
Und dies ist auch meine Hauptkritik an der Berichterstattung der NWZ zum Thema Bahnausbau. Trotz besseren Wissens und vieler zugänglicher Fakten und auch erstellter Gutachten und trotz der Kontakte mit Fachleuten zu diesem Thema berichtet die NWZ wiederholt einseitig und verharmlosend. Warum vermittelt sie nicht ihren Lesern und Kunden objektiv die katastrophalen Folgen des Ausbaus des Güterverkehrs durch die Stadt? Auch die NWZ wird u.a die wirtschaftlichen Folgen spüren,wenn ihre Kunden (Leser und Anzeigenkunden, also auch Unternehmen) die Stadt verlassen, weil durch den Ausbau über viele Jahre nichts mehr geht und danach in der gesamten Stadt die Lebensqualität rapide gesunken ist und die Wirtschaft schwer geschädigt wurde.

Nachfolgend:
Rote Schrift
= nicht veröffentlicht:

Leserbriefe zum Strafverfahren gegen Anwalt „Paukenschlag nach Lärmschutz-Prozess“  v. 26.02.17 an die NWZ (veröffentlicht am 6.3.17)

NWZ 24.02.17 Seite 27– Kommentar Christoph Kiefer
„Paukenschlag nach Lärmschutz-Prozess“

Text eines Leserbriefes:(rote Schrift = nicht veröffentlicht):
Herr Kiefer ist der Meinung, ein Strafprozess in Münster sei für Oldenburg kein Gewinn und er stellt die Frage, ob sich der Aufwand lohnt. Offenbar endet der Horizont des Lokalreporters an den Grenzen der Stadt, denn sein Kommentar war völlig daneben.
Der Sinn des Prozesses in Münster hat natürlich nicht viel mit der Oldenburger Bahnproblematik zu tun. Es geht vielmehr darum, ob ein Rechtsanwalt mit dem Gegner seiner Mandanten gemeinsame Sache machen darf! -Natürlich nicht!! – Denn damit schädigt er seine Mandanten und setzt das Vertrauen in die Justiz aufs Spiel! Das sollte auch ein Lokalreporter wissen. Vielleicht sollte er einmal den Artikel seiner Kollegin von den WN über den Prozessauftakt lesen ( http://www.wn.de/Muenster/2710900-Anwalt-steht-als-Angeklagter-vor-Gericht-Muensteraner-muss-sich-Vorwurf-des-Parteiverrats-stellen ).
Zugegebenermaßen ist dieser Prozess natürlich kein Thema für eine Lokalredaktion, jedoch sollte ein Lokalredakteur wissen, dass es sich hier um eine gravierende Straftat (Mindeststrafe 1 Jahr Gefängnis) handelt. Es geht nämlich um das Ansehen der Justiz, wie RA Stüer selbst als Richter beim BGH immer wieder in solchen Fällen mitentschieden hat.
Die Oldenburger Verwaltung hat in der Vergangenheit das PFA 1-Verfahren mit Bravour gemeistert. Sie wird auch die neue Auslegung mit hohem Sachverstand bewältigen, wenn sie nicht wieder auf einen vermutlich unseriösen Advokaten hereinfälltich bin froh, dass sich in dieser Hinsicht alles zum Guten entwickelt hat.

NWZ 08.02.2017 S. 34 Leserbriefe Minister sollte Bürger vertreten

Diese Leserbriefe der Mittwochsausgabe der NWZ lesen Sie ausnahmsweise mal nicht in NWZ Online. Sie sind hier – wie in der NWZ erschienen – nachzulesen:

Dieser Bericht schlägt dem Fass den Boden aus, und ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten. Da trifft sich Politik mit der Bahn und dem Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade in Wilhelmshaven, um gemeinsam auf die Oldenburger einzuprügeln.
Da ist von Blockade seitens der Oldenburger die Rede und das Klagerecht sollte eingeschränkt werden. Wollen die Herren Herrn Trump noch rechts überholen, Demokratie Ja, aber bitte nach unseren Spielregeln?
Ich würde der illustren Gesellschaft empfehlen, mal nach Oldenburg zu kommen und sich von Zeitzeugen mal erklären lassen warum „Die Oldenburger“ wohl sauer sind.
Noch eins zu Herrn Grube: Alles, was er mal zum Jade-Weser-Port gesagt hat, ist die Tinte nicht mehr wert, ebenso sollte Herr Bischoping mal in seinem Gedächtnis kramen und sich an Aussagen erinnern die er gemacht hat; der Arbeitgeberverband sollte seine Hausaufgaben machen, bevor er los poltert. Vielleicht sitzt dann der Schuldige ganz woanders. Herr Lies täte auch gut daran, diese öffentlichen Drohungen gegenüber der Stadt durch Sachlichkeit zu ersetzen. Gerhold Berndmeyer Oldenburg

Verkehrs- und Wirtschaftsminister Olaf Lies sagt, eine Bahnumfahrung des Güterverkehrs sei „planungstechnisch ausgeschlossen“ und er warnt den Stadtrat vor einer Blockade. Vor nicht langer Zeit versprach Olaf Lies eine Umfahrung mit der zweiten Ausbaustufe des Jade-Weser-Ports.
Außerdem bot der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, der Stadt eine Bahnumfahrung an. Er sagte laut NWZ  , die Stadt könne auf Basis städtebaulicher Gründe den Bau einer Umfahrungstrasse beantragen.
Herr Lies, Sie sind Wirtschaftsminister. Sie wollen zweimal Steuergelder ausgeben? Einmal für die Ertüchtigung der Stadtstrecke und dann für eine Umfahrung?
Außerdem sind Sie nicht nur Wirtschaftsminister für den Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade, sondern auch für die Oldenburger Wirtschaft und insbesondere für die Belange der hier lebenden Menschen.
Eine Studie Oldenburger Kaufleute ergab, dass 58 Prozent der Innenstadtkunden aus dem Umland kommen. Was glauben Sie, machen diese Besucher, um in die Stadt zu gelangen, wenn sie durch extrem lange Schrankenschließzeiten an mehr als einem Dutzend höhengleicher Bahnübergänge aufgehalten werden (…).
Die Innenstadtkaufleute haben mit der Konkurrenz „Internet“ schon erhebliche Probleme. Können Sie sich vorstellen, dass Ihre Blockade Arbeitsplätze und der Bevölkerung Lebensqualität kosten wird? Kein Oldenburger hat etwas gegen den Jade-Weser-Port. Nicht der Rat der Stadt, sondern letztlich Sie, Herr Minister, sind der Blockierer.
Horst Schmiedeken Oldenburg

Die Bahn und Herr Lies haben offensichtlich erkannt, dass der Planfeststellungsantrag zum Ausbau der Bestandsstrecke in dieser Form vor Gericht nicht durchsetzbar ist. Jetzt suchen sie nach Auswegen. Herr Lies sieht allen Ernstes die Notwendigkeit, das Verbandsklagerecht erheblich einzuschränken. Leben wir noch in einem Rechtsstaat? Sollen auf diese Weise etwa die gravierenden Mängel des Planfeststellungsantrags glatt gebügelt werden, die die Bürgerinitiativen und die Stadt in den Anhörungsterminen so deutlich ans Tageslicht gebracht haben?
Ist das die Art der Bürgerbeteiligung, die unsere Politiker immer so betonen? Bürgerbeteiligung ja, aber bitte nur dann wenn sie die Pläne von Industrie und Politik nicht gefährden! Klaus Wutzke Oldenburg

Mit Tausenden Oldenburger Bürgern bin ich der Meinung, dass der Stadtrat gut beraten ist, sich dem „schnellen Ausbau“ der Bahnstrecke zwischen Wilhelmshaven-Oldenburg (…) zu widersetzen. Es ist inakzeptabel, wenn der Wirtschaftsminister zusammen mit Bahn-AG und Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband Jade sich über soziale und gesundheitliche Belange der Bürger hinweg setzt und darüber hinaus das Verbandsklagerecht angreift. Solche neoliberalen Ordnungsrufe und Herrschaftsansprüche verschärfen den Konflikt.
Stattdessen geht es im Kern darum, mit allen rechtlichen Mitteln und unter Einsatz eines starken zivilgesellschaftlichen Engagements (Bürgerinitiativen) unnötigen Schaden von der Stadt und ihren Bürger fern zu halten.
Unsere schöne Stadt darf nicht von fremdwirtschaftlich genutzten Bahntrassen unter Missachtung der gesundheitlichen und verkehrschaotischen Folgen zerschnitten werden.
Die Bahnumfahrung politisch in Angriff zu nehmen ist für den Sozialdemokraten Lies, dessen Partei „soziale Gerechtigkeit“ wieder entdeckt zu haben scheint, dringend geboten! Prof. Dr. Andreas Zieger Oldenburg

NWZ 11.10.2016 S.32 Leserbriefe Als Bahnpendler befremdet

NWZ 27.09.2016 S. 32 Leserbriefe Erreichbarkeit der Innenstadt nicht blockieren

NWZ 27.09.2016 S. 32 Leserbriefe Schallschutzbollwerke verschandeln die Städte

Zu NWZ 21.9.2016 S. 29 Kritik an Schallschutz von der Stange

Leserbrief wurde wortgetreu am 27.9.2016 (siehe oben) veröffentlicht:
So nicht, liebe Bahn!
Gabbionen, transparente Elemente, Lochblech, bewachsen, freie Farbwahl: alles ist möglich – sagt die Bahn.
Dabei verschweigt sie wissentlich, dass dies glattweg gelogen ist! Da kann man auch gern nette Fotos mit Glaselementen zeigen, sollte aber dazu sagen, dass auf der Strecke maximal zwei Elemente nebeneinander gehen und keinesfalls gegenüberliegend! Glas lenkt den Schall zur gegenüberliegenden Seite, ohne zu reduzieren – der Nachbar bekommt’s also doppelt!
Aufgrund des eh viel zu geringen Raumes kann es entlang der Gleise auch keine Gabbionen geben, die erforderliche Höhe von bis zu sieben Metern versagt diese Variante ebenfalls. Alles was aus der Norm fällt, muss die Stadt auch bezahlen; es wird also bei Blech mit Graffitty bleiben – und die DB weiß das ganz genau!
Hartmut Rocker

NWZ 08.09.2016 S. 31 Theobald – Für NWZ-lesende Oldenburger eine Institution – Theobald. Kaum einer weiß, wer sich dahinter verbirgt und von welchen anonymen Personen er seine Infos bekommt, die dann – aber auch nicht immer – veröffentlicht werden. Diesmal verbeitet er seine eigene Meinung zum Laubsauger. „Dennoch hat Theobald jetzt zum ersten Mal wieder ein Geräusch gehört, das lange verschwunden war und dennoch von niemandem vermisst wurde: das Gedröhne des Laubsaugers. Theobalds Nachbar hat das Gerät schon wieder aus dem Schuppen geholt und auch schon wieder die ersten fünf Blätter aufgesaugt. Also wird sich Theobald nun wohl wieder daran gewöhnen müssen, dass sobald er sich mit einer Tasse Tee nach draußen setzt, der Laubsauger des Nachbarn zu röhren beginnt.“

Hierzu der  Leserbrief im Originaltext. Die NWZ hat in der Veröffentlichung am 20.9.2016 die wichtigsten Wörter „Umzu oder bei der Stadtdurchfahrung“ sinnentstellend nicht abgedruckt sowie ohne die übliche Kennzeichnung (…) den dann folgenden Satz unterschlagen. Der Text lautete ursprünglich im Original: „… auch wir hätten eine Lösung: Umzu oder bei der Stadtdurchfahrung 30km/h das würden dann „nur“ noch ca. 50 dBA sein. Ein sehr renommiertes Oldenburger Akustikunternehmen kann Theobald bestimmt weiterhelfen, was diese Lärm – Minderung in der Praxis bedeuten würde.“

NWZ 30.08.2016 S. 32 Leserbriefe Bahn soll erst einmal Pläne zur Erneuerung vorlegen

Zu NWZ 26.8.2016 S. 31 Grube Besuch hier Leserbrief Kröger Oldenburg  (abgedruckt siehe oben)

NWZ 13.8.2016 Leserforum Wieder ein Sieg des Lobbyismus (2 Leserbriefe zur A 20 – „Aber ob es so weit kommt, haben in letzter Instanz die Wähler zu entscheiden.“)

NWZ 9.8.2016 S.32 Leserbrief Güterzug mit 30 km/h „rast“ nicht

NWZ 30.7.2016 Leserforum A20 steht auf Streichliste

NWZ 30.7.2016 Leserforum Güter auf Bahn verlagern

NWZ 16.07.2016 Leserforum „Für und Wider Küstenautobahn A 20“ (Leserbriefe zum Artikel vom 9.7.2016)