Natur

DIE RÜCKKEHR DER MOLCHE

Es wurde am 12.5.2018 überprüft, ob die neuen Teiche, d.h. der „IBO“-Teich und der „Ersatzteich“ Friedhofsweg 62, angenommen wurden und ob von der Fadenmolchpopulation noch etwas übrig geblieben ist.

Das Ergebnis ist überaus erfreulich: Bei einer kurzzeitigen Beprobung des „Ersatzteichs“ mit Reusen konnten wir über 50 Teich- und Fadenmolche feststellen. wobei sich der prozentuale Anteil an Fadenmolchen gegenüber unserer Untersuchung vom Mai 2016 nicht geändert hat. Man kann also davon ausgehen, dass die Fadenmolche während des Winters in den umliegenden Gärten und/oder im Schotter des Bahndamms Unterschlupf gefunden haben.

In dem ebenfalls neu angelegten „IBO-Teich“ direkt gegenüber, an der entsprechenden Stelle auf der Ostseite des Bahndamms haben wir neben vielen Teichmolchen ebenfalls Fadenmolche feststellen können!

Da im Umkreis von 100 m in zwei dort vorhandenen Gartenteichen keine Fadenmolche gefunden wurden, liegt der Verdacht nahe, dass der Bahndamm selbst eine Rolle als Winterquartier spielt. Eine entsprechende Untersuchung erscheint im Hinblick auf geplante Ausbaumaßnahmen im Rahmen des PFA 1 geraten.

 

IBO-Teich

Friedhofsweg 62
Friedhofsweg 62 (altes Foto)

 

 

Besichtigung des „IBO Teichs“ durch eine Biologische Delegation und Begutachtung der schützenswerten Fadenmolche.

BÜRGERBETEILIGUNG IN OFENERDIEK

Nicht nur, dass die Bahn in Ofenerdiek Umweltprobleme bereitet. So sehen sich die Menschen in Ofenerdiek und die Bürgerinitiativen auch bedroht im Hinblick auf die städtischen Planungsabsichten im Weißenmoor. Siehe die Berichte in der NWZ.

NWZ 15.03.2018 S. 27 Weißes Moor im Bauausschuss
NWZ 14.03.2018 S. 37 Baugebiet: Stadt hält Antrag für unzulässig
NWZ 14.03.2018 S. 37 Weißes Moor soll geschützt werden Interessante Leserbriefe

Im Umweltausschuss sowie im Bauausschuss ergab sich eine 7:4 Mehrheit für eine Bebauung auf Grundlage von Plänen, die von der SPD und der CDU getragen werden.
In der Sitzung des Bauausschusses am 15.3.2018 zeigten die Bürger, wie sie sich die Bürgerbeteiligung vorstellen. Sie waren so zahlreich erschienen, dass viele von ihnen stehen mussten. Ja, es wurde sogar noch eine Videoübertragung in einer anderen Räumlichkeit angeboten. Die Bürgerinitiativen nutzten die Gelegenheit, bereits in vielen Einwohnerfragen auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Danach kam die Diskussion unter den Mitgliedern des Bauausschusses in Gang, die nicht frei war von Konfrontation. So wurde Kritik geäußert am Rechtsamt der Stadt, welches die bereits gestartete Unterschriftenaktion für einen Einwohnerantrag gemäß § 31 NKomVG für unzulässig erklärte. Auch die Doppelfunktion der Dezernatsleiterin, die als Stadtbaurätin auch für den Umweltschutz zuständig sei, wurde hinterfragt.
Es bleibt zu hoffen, dass zumindest ein für Montag, 19.3.2018 angesetztes Gespräch von Vertretern der Stadtverwaltung mit den Bürgerinitiativen eine Möglichkeit bietet, die bisher gesammelten Unterschriften für einen Einwohnerantrag nicht verfallen zu lassen.
Ergänzung: Inzwischen schreibt dazu die NWZ 17.03.2018 S. 37 7 Mal Ja für Weißenmoor-Pläne „Laber Rhabarber“ meint der NWZ-Kommentator. Vielleicht verkennt er in seinem Rundumschlag an die Ratspolitiker, dass die Qualität der Auseinandersetzung bereits in dem vorhergehenden Tagesordnungspunkt „Einwohnerfragen“ dank den Anliegern ihren Höhepunkt hatte und die nachfolgende Diskussion um den Beschluss oder seine Vertagung zwangsläufig zur Wiederholung ausgetauschter Argumente führte. Insoweit war die Frage nach der Interessenkollision zwischen Bau- und Umweltdezernat in einer Hand durchaus interessant.

RETTUNG DER MOLCHE

Das Wunder – Auch auf der anderen Seite wird der Teich wiederhergestellt

Ärger In Oldenburg NWZ 17.1.2018 Teich mit geschützten Amphibien illegal zugeschüttet


 

IBO-Aktion: Hier entsteht ein Teich zur Rettung der Molche von der anderen Bahnseite


Fadenmolch an der Bahn


KLEINHOLZ


Einzelbeiträge

Die Bäume sind weg